Luftentfeuchter bewahren die Geschichte unter den Strassen von Tallinn
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Regulierung der Luftfeuchtigkeit zur Wiederherstellung der Bastionstunnel für die Öffentlichkeit
Herausforderung: Die Stadt Tallinn wollte die unterirdischen Tunnel für die Öffentlichkeit zugänglich machen, sah sich jedoch mit einer kalten und feuchten Umgebung mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von nahezu 100 % konfrontiert.
Lösung: Strategisch platzierte, an der Wand montierte Kondensationsentfeuchter.
Ergebnis: Eine angemessene Luftfeuchtigkeit, die das Gebäude schützt und ein authentisches Kundenerlebnis gewährleistet.
Die Bastionstunnel, die unter der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Altstadt von Tallinn verborgen liegen, sind ein zentraler Bestandteil des Festungsmuseums Kiek in de Kök. Diese im 17. und 18. Jahrhundert als strategische Verteidigungsanlagen erbauten Kalksteingänge dienten als Munitionslager, Luftschutzbunker im Zweiten Weltkrieg und sogar als unterirdische Treffpunkte für die Punk-Szene der Stadt.
Als die Stadt Tallinn 2004 beschloss, diese historischen Gänge für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, stand sie vor einer grossen Herausforderung: dem Wasser.
Nachdem das Tunnelnetz in den 1930er Jahren verschlossen worden war, standen Teile davon jahrzehntelang unter Wasser.
Um das historische Bauwerk zu erhalten und für Besucher sicher zugänglich zu machen, waren umfangreiche Sanierungsarbeiten erforderlich. Doch selbst nach dem Abpumpen des Wassers blieb das unterirdische Umfeld sowohl für die Besucher als auch für die Bausubstanz des Museums problematisch.
Eine Entfeuchtung war daher notwendig, um die Bausubstanz langfristig zu schützen und zugleich ein angenehmeres Raumklima für die Besucher zu schaffen.

Jahrhundertelange stagnierende Luftfeuchtigkeit
Die Bastionsgänge sind relativ tief in den Erdwall eingegraben und verfügen über keine moderne Abdichtung. Die Altstadt liegt recht nah am Meer, und obwohl sich die Tunnel etwas über dem Meeresspiegel befinden, ist der Grundwasserspiegel dort von Natur aus hoch. Als die Tunnel ihren militärischen Zweck verloren und nicht mehr instand gehalten wurden, begann Grundwasser in sie einzudringen. Zudem drang Regen- und Schmelzwasser durch den Boden in die Bastionswälle ein, und ohne Entwässerungssystem sammelte sich dieses Wasser schliesslich auch in den Tunneln an.
Die Herausforderung bestand aus drei Teilen:
Extreme Luftfeuchtigkeit: Vor der Installation der Luftentfeuchter waren Böden, Wände und Decken feucht, und die relative Luftfeuchtigkeit konnte 90–100 % erreichen.
Kalte Oberflächen: Niedrige Durchschnittstemperaturen führten zu ständiger Kondensation an den alten Steinmauern und Decken.
Auswirkungen durch Besucher: Die durch Tausende von Touristen entstehende Feuchtigkeit drohte das Klima zusätzlich zu destabilisieren.
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Die Sanierung der Tunnel erstreckte sich über mehrere Jahre. In der ersten Phase wurden Adsorptionsentfeuchter installiert, um die Feuchtigkeitsprobleme zu beheben. Dies schien zunächst eine sinnvolle Entscheidung zu sein, da Adsorptionsgeräte bei niedrigen Temperaturen zuverlässig arbeiten und keine Wasserableitung erfordern. Ein rotierendes Rad, das mit Adsorptionsmaterial gefüllt ist, entzieht dem Luftstrom Feuchtigkeit. Die feuchte Luft muss jedoch anschliessend über Rohrleitungen ins Freie abgeleitet werden, was sich in den unterirdischen Tunneln als schwierig erwies.
In der späteren Phase der Renovierung wurde in Zusammenarbeit mit dem in Tallinn ansässigen HLK- und Klimaspezialisten EB Therm beschlossen, raumgesteuerte Kondensationsentfeuchter zu installieren, die keine Luftkanäle erfordern und energieeffizienter sind. EB Therm entschied sich für die CDF-Serie von Dantherm, die für raue Umgebungen ausgelegt ist und auch bei niedrigen Temperaturen eine gute Leistung erbringt.
Insgesamt wurden sieben wandmontierte Luftentfeuchter an strategisch wichtigen Stellen installiert und durch zwei mobile Geräte ergänzt, die je nach Bedarf aufgestellt werden können.
Die Entscheidung für die CDF-Serie beruhte auf mehreren wesentlichen technischen Faktoren:
Betriebsbereich: Da das Gerät für einen Temperaturbereich von 3–32 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 40–100 % ausgelegt war, eignete es sich perfekt für das kühle Klima im Untergrund.
Leistung: Jedes Gerät kann innerhalb von 24 Stunden etwa 40 Liter Wasser aus der Luft entziehen.
Ästhetik: Das schlanke, moderne Design ermöglichte die Installation in engen Durchgängen, ohne den Blick auf die historische Umgebung zu beeinträchtigen.
Geräuscharm: Mit einem Schalldruckpegel von nur 50 dB(A) aus 1 Meter Entfernung stört der CDF-Luftentfeuchter das Besuchererlebnis nicht.

Ein stabiles Umfeld für Besucher
Durch die Installation wurden die Tunnel erfolgreich von einer feuchten Ruine in ein Museum von Weltklasse verwandelt.
Feuchtigkeitsregulierung: Die relative Luftfeuchtigkeit liegt nun konstant unter 75–80 %. Dieser Wert ist niedrig genug, um die Gebäudestruktur zu schützen, gleichzeitig aber hoch genug, um das authentische Erlebnis einer unterirdischen Umgebung zu bewahren.
Betriebssicherheit: Trotz der rauen und feuchten Umgebungsbedingungen zeichnet sich die Anlage durch eine hohe Langlebigkeit aus.
Verbessertes Erlebnis: Die eleganten Geräte fügen sich harmonisch in die Umgebung ein, sodass sich das Museum ganz auf die Vermittlung seiner Geschichte konzentrieren kann, ohne dass die Klimatisierung in den Vordergrund tritt.
„EB Therm vertreibt seit 1995 Luftentfeuchter, Lüftungs- und Heizungsanlagen von Dantherm. Für das Bastion-Tunnel-Projekt haben wir uns für die CDF-Serie entschieden, da es sich um einen sehr robusten und zuverlässigen Luftentfeuchter handelte, der sich problemlos in das Gebäude integrieren liess.“ Toivo Kopli, EB THERM Ltd.
Die Kombination aus zuverlässigen Luftentfeuchtern und dem Fachwissen von EB THERM hat dazu beigetragen, ein wichtiges Stück estnischen Kulturerbes zu bewahren.

Die energieeffiziente und leise CDF-Serie leistungsstarker Luftentfeuchter eignet sich ideal zum Erhalt und Schutz wertvoller Güter vor Feuchtigkeitsschäden. Sie sind für die Feuchtigkeitsregulierung in Garagen, Lagerhallen, Museen, Kirchen, Archiven und Wasserwerken geeignet.
Alle technischen Details finden Sie hier auf den Produktseiten:
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